Roland Brief, Kassier

Als er angefragt wurde, ob er die Aufgabe des Kassier/Schatzmeisters für den Verein „PFAD FÜR KINDER“ übernehmen möchte, überlegte er nicht sehr lange und sagte zu. Seit dem 6.4.2019 ist Roland Brief nun in das Amt gewählt. Die Ziele des Vereins interessieren ihn sehr, da er früher als gelernter Heilerziehungspfleger in verschiedenen Einrichtungen mit Kindern, die eine Behinderung, die psychische Störungen und schwierige familiäre Bedingungen hatten, arbeitete. Dass er später noch die Qualifizierung zum Heilpädagogen machte, war dann nur logisch. Und wenn es um Logik geht, dann ist der Umgang mit Zahlen etwas, was er sehr gerne tut. „Damit der Verein auch weiterhin seine Arbeit sinnvoll durchführen kann, dabei bin ich gerne behilflich“, so Roland Brief. Zu seinen Stärken zählt die Zuverlässigkeit. Um den Vorstand über die Finanzen zeitnah auf dem Laufenden zu halten, sieht er sich in der Pflicht. „Da gehört auch mal ein mahnendes Wort dazu, wenn die Rechnungen und Quittungen Fragen aufwerfen“ sagt er augenzwinkernd. Was ihn freut, ist, dass es im Verein eine Vielfältigkeit von Pflegefamilien gibt, weil es dabei in erster Linie um das Wohl der Kinder und nicht um Normen geht. Hätte er drei Wünsche frei, wären respektvoller und wertschätzender Umgang unter den Menschen sowie der Erhalt des Friedens an den ersten beiden Stellen. „Den Dritten würde ich mir aufheben – man weiß ja nie wann mal einen braucht“, scherzt Roland Brief. Doch nun ist erstmal Ärmel hochkrempeln angesagt. Nicht nur den Überblick über die Finanzen zu schaffen, sondern den Verein darin zu unterstützen, dass zukünftig auch noch Gelder für Qualifizierung der Pflegeeltern und Vereinsmitgliedern da sind.

 

*** Ausgeschieden auf eigenen Wunsch im Januar 2020 – Kommisarischer Kassier: Elisabeth.Nuspl@pfad-n-fue.de bzw. buchhaltung@pfad-n-fue.de ***

Engelbert Mertel, Beisitzer/Redaktion

Meine Familie ist in Sulzbach-Rosenberg daheim.

Im Jahre 2001 haben wir unser „Nest“ fertig gestellt und gingen sodann das Thema Kindersegen mit ärztlicher Hilfestellung an. Nachdem wir dieses Kapitel durchlitten haben und der Wunsch des Sorgens für Kinder nicht weniger wurde, wurden wir über den SkF Amberg mit dem Thema Adoption und auch Pflegekinder konfrontiert. Zuvor wurde ich bereits in meinem Arbeitsbereich als Beschäftigter einer Kreisverwaltungsbehörde immer wieder mit diesem Bereich von anderer bzw. von amtlicher Seite konfrontiert. Über den Pflegeelternstammtisch Amberg wurde ein Erfahrungsaustausch aufgebaut und die Bereitschaft, sich auf Pflegekinder einzulassen, war sehr schnell gegeben. Unser Pflegesohn ist mittlerweile fast 11 Jahre bei uns.

Über den Pflegeelternstammtisch Amberg bekamen wir auch Kontakt zum damaligen PFAD FÜR KINDER Ortsverband Schwandorf. Nachdem der Ortsverein im Oktober 2013 vor der Auflösung stand, bat mich unsere jetzige stv. Vorsitzende, hier aktiv einzusteigen und den Verein wieder zum Leben zu erwecken. So bin ich seit 2014 der erste Vorsitzende des nunmehr Ortsvereins Schwandorf-Amberg, der immer aktiver wird. Das Wohl der Kinder steht für uns stets an erster Stelle.

Nachdem ich seit Jahren die Rechtsprechung v. a. im Pflegekinderwesen verfolge (waren selbst schon vor dem Familiengericht), möchte ich weiterhin den Schwerpunkt meiner Tätigkeit setzen bei den Pflegeelternrechten und somit die Stärkung der Kinderrechte erreichen. Es ist leider immer noch so, dass die Rechte der (leiblichen) Eltern oft über das Kindeswohl gehen. Das Einbringen in den Landesverband erscheint mir auch aus diesem Grunde sehr wichtig und eigentlich selbstverständlich. Seit Anfang 2016 bin ich im PFAD AKTUELL-Redaktionsteam vor allem für das Layout verantwortlich und war von 2017 bis 2019 Schriftführer des Landesverbandes.

E-Mail: engelbert.mertel@pfad-n-fue.de

 

Andreas Woidich, Beisitzer

Ich wohne mit meiner Familie in Nürnberg und bin bereits seit 1989 als Mitglied und zusätzlich in meiner beruflichen Funktion als Rechtsanwalt im Pflegekinderwesen engagiert.

Zwischenzeitlich vertrete ich Pflegefamilien in ganz Deutschland und halte Vorträge und Seminare für verschiedene Auftraggeber im Familien- aber auch Erb-, Verwaltungs- und Sozialrecht.

Von 2003 bis 2006 war ich bereits im Vorstand des Landesverbandes tätig.

Die Ziele der neuen Führung des Landesverbandes haben mich angesprochen und so war ich gerne bereit, deren Arbeit als Beisitzer zu unterstützen.

Neben der rechtlichen Unterstützung unserer Mitglieder und Öffentlichkeitsarbeit liegt mir insbesondere die Basisarbeit am Herzen. Als Regionalbeauftragter für Franken möchte ich neben Elfriede Fischer insbesondere die Ortsgruppen aktiv unterstützen. Zudem halte ich es für sehr wichtig, Pflegeeltern beispielsweise durch Vorträge und Seminare besser über ihre Rechte zu informieren, da ich es in der anwaltlichen Praxis häufig erlebe, dass selbst grundlegende Basisinformationen nicht vorhanden sind.

E-Mail: andreas.woidich@pfad-n-fue.de

Alwine Höckmair, Beisitzerin

Mit meiner Familie lebe ich in Bergen, einer Ortschaft in Affing. Wir haben eine leibliche Tochter und zwei reizende Enkelkinder.

Seit 1988 haben wir 19 Kurz- und Langzeitpflegekinder bei uns aufgenommen. Unsere ersten Pflegekinder sind zum Teil schon selbst Eltern.

Zurzeit leben noch drei Pflegekinder in unserem Haushalt.

Seit 2000 bin ich Mitglied im Ortsverband Augsburg. 2012-2016 war ich 2. Vorsitzende. Seit 2016 leite ich die Ortsgruppe Augsburg.

Im Landesverband bin ich seit 2015 als Beisitzerin tätig.

Die Vereinsarbeit ist mir sehr wichtig, denn nur gemeinsam können wir etwas erreichen. Egal ob in der Fortbildung der Pflegeeltern, Beratung, und vieles mehr.

Ein wichtiges Anliegen ist mir, mein Wissen und meine Erfahrungen weiter zu geben, den neuen Pflegeeltern eine Stütze zu sein.

E-Mail: alwine.hoeckmair@pfad-n-fue.de

Elisabeth Nuspl, Schriftführerin

Mein Mann und ich leben in der Gemeinde Forstern im Landkreis Erding. Wir unterstützen beide PFAD Bayern seit seiner Gründung im Jahr 1987 (mehr als die Hälfte der Zeit durch aktive Mitarbeit im Vorstand): PFAD Bayern ist der Ansprechpartner, den wir uns immer gewünscht, oft dringend benötigt hätten, als wir zwei leibliche, zwei Dauerpflegekinder und zwei Adoptivkinder ins Leben begleitet hatten.

In der Information, Beratung und Begleitung der dem Landesverband angeschlossenen Gruppen und Vereine sehe ich den Schwerpunkt meiner Vorstandstätigkeit. In diesem Sinn stehe ich als LV-Gruppenansprechpartnerin und als regionale Ansprechpartnerin für die Vertreter der örtlichen Gruppierungen in Südbayern zur Verfügung.

Ebenso liegen mir die einzelnen Pflege- und Adoptiveltern, ihre Entlastung ebenso wie ihre Qualifizierung besonders am Herzen.

Gemeinsame Ziele kann man nur gemeinsam erreichen. Mir ist deshalb die solidarische, konstruktive Zusammenarbeit mit allen, die sich für die Anliegen von Pflege- und Adoptivfamilien einsetzen, sehr wichtig. In erster Linie steht für mich hier die Verbundenheit zum PFAD Bundesverband, ebenso die zu unserem Dachverband, dem PARITÄTISCHEN Landesverband Bayern e. V.

E-Mail: elisabeth.nuspl@pfad-n-fue.de

 

Monika Görres, stv. Vorsitzende

Ich lebe mit meinem Mann in Weilheim. Unser Sohn und unsere Pflegetochter sind mittlerweile erwachsen. Wir sind Großeltern geworden und nehmen unsere „Großelternpflichten“ sehr gerne wahr.

Meine Mitarbeit im Vorstand des Landesverbandes begann im Jahr 2000 als Schriftführerin. 2005 arbeitete ich mich in das Projekt „Sonderpflege“ ein, das später von der Aktion Mensch gefördert wurde. Ich bekam so einen umfassenden Einblick in die Konzeption und Organisation von Fortbildungsmaßnahmen. Seit 2010 unterstütze ich die Redaktion der Mitgliederzeitschrift „PFAD AKTUELL“, 2019 habe ich die Redaktionsleitung übernommen.

Durch meine Aufgaben in der PFAD FÜR KINDER Stiftung und als Beisitzerin im PFAD Bundesverband bilde ich das Bindeglied zu den Verbänden.

Im Jahr 2011 wurde ich zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt und bekam so einen umfassenden Einblick in die Verbandsarbeit für die Pflege- und Adoptivfamilien, sowie mit den verschiedenen Institutionen. Ich versuche, meine Vorstandskolleginnen und -kollegen in den unterschiedlichen Bereichen zu unterstützen, und so die Fäden zusammen zu führen, damit die Belange der Pflege- und Adoptivfamilien vorangebracht werden können.

E-Mail: monika.goerres@pfad-n-fue.de

 

 

Elke Brehm-Kröning, stv. Vorsitzende

Ein neuer Lebensabschnitt ist angebrochen! Unsere Kinder werden flügge und nabeln sich langsam von uns Eltern/Pflegeeltern ab. Unser Sohn wird 23, unsere Pflegetöchter sind 20 und 18. Kein einfacher und oftmals schmerzlicher Prozess für ALLE.

Unser 14jähriger autistischer Pflegesohn wohnt in einer Einrichtung und wir halten weiterhin den Kontakt zu ihm.

Seit 1999 bin ich Mitglied im PFAD Ortsverein Augsburg und seit 2018 stv. Vorsitzende.

Dem Landesverband gehöre ich seit 2011 an und seit 01.04.2017 bin ich stellvertretende Vorsitzende.

Von meiner Ausbildung zur systemischen Familientherapeutin profitiere ich sehr in meiner täglichen Arbeit und besonders in der Beratung von Pflegeeltern.

Ich leite eine Pflegeelterngruppe „Kinder psychisch kranker Eltern“ sowie eine Selbsthilfegruppe für „Akne Inversa Erkrankte“ und Angehörige.

Sehr wichtig ist mir die Aus- und Weiterbildung von Pflegeeltern. Das Konzept für eine Pflegeelternschule konnte 2018 – nach 3jähriger Planung – abgeschlossen werden. Jetzt arbeiten wir an der Umsetzung.

E-Mail: elke.brehm-kroening@pfad-n-fue.de

Alexander Merz, 1. Vorsitzender

Ich wohne in dem 900 Seelen Dorf Kleinweiler, was ein Ortsteil von Weitnau im schönen Oberallgäu ist.

Beruflich bin ich als Produktionsleiter einer Pulverbeschichtung tätig.

Neben unseren drei leiblichen Kindern haben wir seit 2004 insgesamt 17 Pflegekinder in Tages-, Kurz- und Langzeitpflege mit gelungenen Rückführungen und gescheiterten Rückführungen gehabt. Aktuell leben drei Pflegekinder bei uns.

Seit 2014 leite ich die Ortsgruppe Kempten Oberallgäu.

Ab 2016 war ich dann im Schlichtungsausschuss beim Landesverband – ab 2017 als Beisitzer. Seit 06.04.2019 bin ich 1. Vorsitzender.

Rechtliche Unterstützung für unsere Mitglieder liegt mir am Herzen. Genauso wichtig halte ich Ergänzungspflege bzw. Vormundschaft der Pflegeeltern, was immer wieder zu Diskussionen, ja sogar zu Spannungen zwischen JA und Pflegeeltern führt. Mal sehen, ob da was geht. Der Landesverband durchlebt gerade eine Zeit des Umbruchs in vielen Bereichen, z.B. in der Geschäftsstelle, bei der Pflegeelternfortbildung u.v.m. Hier denke ich kann unser Verein sich weiterentwickeln.

E-Mail: alexander.merz@pfad-n-fue.de